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Portal verkauft: AOL wird italienisch

时间:2025-11-29 05:46来源: 作者:admin 点击: 1 次
Der Web-Dienstleister AOL wird erneut verkauft – 2,8 Milliarden US-Dollar wurden an Yahoo gezahlt.

Bin ich schon drin?“, fragte Tennis-Star Boris Becker Ende der 1990er Jahre in einem Fernsehspot, mit dem für den Internet- und Mailanbieter America Online (AOL) geworben wurde. Der Auftritt ist immer noch im Internet aufrufbar, denn er ist genauso Kult geworden wie die CDs, die seinerzeit vor allem Zeitschriften kostenlos beigelegt wurden, um eine Verbindung ins Internet zu ermöglichen.

Damals musste noch pro Minute beziehungsweise verbrauchtem Volumen bezahlt werden. Später wurde AOL an die Betreiber der Suchmaschine Yahoo verkauft. Nun hat der Onlinedienst wieder einen neuen Besitzer.

Dabei handelt es sich um die italienische Firma Bending Spoons. Nach eigenen Angaben hat die 2,8 Milliarden US-Dollar für die Übernahme bezahlt. Das Projekt sei fremdfinanziert worden, heißt es.

Firma hat schon mehrere Portale

In der Digitalbranche ist das Unternehmen nicht unbekannt: Kürzlich war der Kauf des Videoportals Vimeo bekanntgegeben wurden, große Onlinemarken wie WeTransfer, die Wander-App Komoot oder der Notiz-Dienst Evernote gehören schon längst zum Portfolio. Nun also auch das Webportal und das E-Mail-Angebot von AOL.

Bending Spoons legt selbst Wert darauf, dass es noch nie ein übernommenes Unternehmen verkauft habe. Das Engagement solle also langfristig sein, wurde in einer Mitteilung ausgeführt: „Nach einer Übernahme investiert das Unternehmen normalerweise in ehrgeizige Bemühungen, die Technologie zu überarbeiten, die Benutzeroberfläche neu zu gestalten, die Veröffentlichung neuer Funktionen zu beschleunigen, das Marketing und die Monetarisierung zu optimieren und die Organisation neu zu strukturieren, um die langfristige Leistung zu verbessern.“

AOL sei immerhin einer der zehn meistgenutzten E-Mai-Anbieter weltweit. Der nach Unternehmensangaben „äußerst treue Kundenstamm“ umfasse derzeit acht Millionen tägliche sowie 30 Millionen monatliche Nutzer.

Umstrukurierung noch offen

Die Treue liegt wohl auch an dem Werbefeldzug der 1990er Jahre. Für viele war die Kombination aus der CD-Software für den Zugang zum Internet mit der eigenen E-Mail-Adresse ein spannendes Angebot. Im Laufe der Jahre wurde die Mailadresse dann beibehalten, um für Kontakte weiterhin erreichbar zu sein. Wie bei anderen Portalen präsentiert sich die Webseite inzwischen zusätzlich als Nachrichtenseite, was wiederum Klicks derjenigen generiert, die eigentlich bloß ihre Mails abrufen wollen.

„AOL ist ein ikonisches, beliebtes Unternehmen, das gesund ist, sich über die Zeit bewährt hat und unserer Meinung nach unausgeschöpftes Potenzial besitzt“, lässt sich Luca Ferrari, CEO und Mitbegründer von Bending Spoons in einer Mitteilung der Firma zitieren. Was mögliche Umstrukturierungen konkret bedeuten, bleibt aber noch das Geheimnis der Italiener.

Andere Portale experimentieren beispielsweise schon damit, Mails mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammenzufassen oder zu ordnen. Solche Schritte können aber auch ein Risiko sein, wie ausgerechnet der Dienst WeTransfer im Sommer zeigte: Von allen Dateien, die über das Portal digital verschickt werden, wollte sich der Betreiber die Urheberrechte sichern. Nach öffentlicher Kritik wurde das aber wieder aufgegeben.

Mail vom Anbieter

In diesen Tagen bekommen Nutzerinnen und Nutzer von AOL in ihrem Mailaccount jedenfalls eine Mail vom Anbieter selbst. Es handelt sich nicht um Reklame: Sie kommt noch von Yahoo und weist darauf hin, dass „AOL Media LLC“ künftig die Dienste anbiete – die Firma, die jetzt von Bending Spoons übernommen wird. Wer den neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht zustimmen wolle, heißt es in der Zuschrift, müsse seinen AOL-Account vor dem 2. Januar 2026 schließen.

(责任编辑:)
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